Doppelte Staatsbürgerschaft
Re: Doppelte Staatsbürgerschaft
Meine Frau hat seit Oktober auch die deutsche Staatsbürgerschaft. Wir haben die Staatsbürgerschaft vorschriftsgemäß bei der belarussischen Botschaft gemeldet. Über den Jahreswechsel waren wir in Belarus. Deutschen Pass in Litauen gezeigt, belarussischen Pass in Belarus. Alles kein Problem. Und der Vorname meiner Frau ist im deutschen Pass an die deutsche/russische Schreibweise angepasst. Hat alles keine Probleme gemacht. SIe hat sogar einen neuen belarussichen Pass in Belarus dieses Mal geholt, weil der alte Pass im April nächsten Jahres abgelaufen wäre
Re: Doppelte Staatsbürgerschaft
Hallo Marco,
wir sind jetzt auch soweit, Frau hat 2. StA seit dieser Woche. Hattet ihr auch die gleiche Änderung von, sagen wir, Yuliya in Julia? Und was habt ihr mit dem Vatersnamen gemacht?
wir sind jetzt auch soweit, Frau hat 2. StA seit dieser Woche. Hattet ihr auch die gleiche Änderung von, sagen wir, Yuliya in Julia? Und was habt ihr mit dem Vatersnamen gemacht?
Re: Doppelte Staatsbürgerschaft
Moin!
Vorname: Ja sowas in der Art. Das war nicht nur ein Buchstabenwechsel. Der Name ist doch ein wenig anders oder eher total anders auf belarussisch als auf russisch oder deutsch
Vatersname: Sie hat den Vatersnamen im Deutschen abgelegt. Weniger um sich vom Vatersnamen zu distanzieren als vielmehr dass der Vatersname doch eher immer das Gegenüber verwirrt, da es sowas im Deutschen nicht gibt. Und so vermeidet man auch lästige Nachfragen ala: "Wie heißen sie nochmal? Was für ein Vorname ist das? Habe ich noch nie gehört!" Das hatten sie mit dem belarussischen Vornamen zur Genüge, warum sie nun so gerufen wird im Pass aber was ganz anderes steht
Nachname: keine Anpassung notwendig
Vorname: Ja sowas in der Art. Das war nicht nur ein Buchstabenwechsel. Der Name ist doch ein wenig anders oder eher total anders auf belarussisch als auf russisch oder deutsch
Vatersname: Sie hat den Vatersnamen im Deutschen abgelegt. Weniger um sich vom Vatersnamen zu distanzieren als vielmehr dass der Vatersname doch eher immer das Gegenüber verwirrt, da es sowas im Deutschen nicht gibt. Und so vermeidet man auch lästige Nachfragen ala: "Wie heißen sie nochmal? Was für ein Vorname ist das? Habe ich noch nie gehört!" Das hatten sie mit dem belarussischen Vornamen zur Genüge, warum sie nun so gerufen wird im Pass aber was ganz anderes steht
Nachname: keine Anpassung notwendig
Re: Doppelte Staatsbürgerschaft
Genau das waren unsere Gedanken und so werden wir/sie es auch machen, danke!
Am Rande: soweit ich mich erinnere, war ich vor ca. 14-15 Jahren schon mal Mitglied hier, allerdings weiß ich keinerlei Zugangsdaten mehr; in diesen Faden kam ich über die KI „Grok“, sie hat ihn mir als eine Quelle zum Thema genannt.
Am Rande: soweit ich mich erinnere, war ich vor ca. 14-15 Jahren schon mal Mitglied hier, allerdings weiß ich keinerlei Zugangsdaten mehr; in diesen Faden kam ich über die KI „Grok“, sie hat ihn mir als eine Quelle zum Thema genannt.
Re: Doppelte Staatsbürgerschaft
Na da habt ihr ja mal Glück gehabt das alles so gut gelaufen ist!
Ich persönlich bin gegen die doppelten Staatsbürgerschaften. Nach meiner Ansicht kann man nur einem Staat angehören, das ist aber meine persönliche Meinung und im Moment nicht maßgebend.
Ich persönlich bin gegen die doppelten Staatsbürgerschaften. Nach meiner Ansicht kann man nur einem Staat angehören, das ist aber meine persönliche Meinung und im Moment nicht maßgebend.
Mit besten Grüßen aus den grünem Herzen Deutschlands
Re: Doppelte Staatsbürgerschaft
Wolf hat dazu oben schon was geschrieben; man kann jetzt ausgiebig über Loyalität, Patriotismus etc. philosophieren, aber Staaten und Behörden pfeifen in der Regel auf derlei Befindlichkeiten, und 2 oder mehr Pässe zu haben ist weltweit viel gebräuchlicher als viele denken.
Cherrypicking? ist mir wurscht. Sicher hast auch du im Leben schon mal irgendwo zugegriffen, wenn sich dir eine Chance bot, die nicht jeder hat.
Meine Frau zahlt hier seit 15 Jahren reichlich Steuern, besitzt mit mir 50/50 ein fast nagelneues Haus, nun würde sie gerne auch mal wählen, nicht permanent blöde, misstrauische Blicke beim Checkin in Rom oder Madrid erleben.
Und viel wichtiger fände ich, das Recht auf den Pass generell viel restriktiver (nenn es von mir aus „rassistischer“) anzuwenden; nicht der Zweitpass ist das Problem.
Cherrypicking? ist mir wurscht. Sicher hast auch du im Leben schon mal irgendwo zugegriffen, wenn sich dir eine Chance bot, die nicht jeder hat.
Meine Frau zahlt hier seit 15 Jahren reichlich Steuern, besitzt mit mir 50/50 ein fast nagelneues Haus, nun würde sie gerne auch mal wählen, nicht permanent blöde, misstrauische Blicke beim Checkin in Rom oder Madrid erleben.
Und viel wichtiger fände ich, das Recht auf den Pass generell viel restriktiver (nenn es von mir aus „rassistischer“) anzuwenden; nicht der Zweitpass ist das Problem.