Mit dem Auto/Motorrad nach Belarus/Weißrussland

Einladung, Visum, Reise, Formalitäten, Sehenswürdigkeiten, was ist zu beachten?
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Marco
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Mit dem Auto/Motorrad nach Belarus/Weißrussland

Beitrag von Marco »

Stand: 23. August 2020
Der Guide wurde ursprünglich 2016 von unserem Forumsmitglied Michaelius erstellt, er wurde von mir aktualisiert


Mit dem Kraftfahrzeug von Deutschland nach Belarus zu reisen ist heutzutage kein Problem mehr. Allerdings sollte vor einer solchen Reise eine gute Planung stattfinden, damit böse Überraschungen und Stress vermieden werden.

Checkliste: Was ist vor Reiseantritt zu beachten?
Maut
Verkehrshinweise
Sonstige Hinweise
Nützliche Links


Reisepass/Visum

Für die Einreise in die Republik Belarus wird ein gültiges Visum. Das Visum kann in den Konsularabteilungen der belarussischen Botschaft in Berlin oder Bonn oder München beantragt werden. Der Reisepass muss bis drei Monate nach Abschluss der Reise gültig sein. Früher wurde noch eine Migrationskarte benötigt, die an der Grenze ausgehändigt wurde. Diese ist nur noch erforderlich, wenn man weiter nach Russland reisen möchte.



Auto

Für das Kraftfahrzeug sind die Zulassungsbescheinigung Teil I und die Internationale Grüne Versicherungskarte mitzuführen. Hier ist zu prüfen, ob Belarus in die Versicherung eingeschlossen und ausreichender Versicherungsschutz vorhanden ist. Die Mindestdeckungssummen liegen in Belarus nämlich deutlich unter den deutschen Standards. Neben einem gültigen Führerschein sollte auch der Internationale Führerschein mitgeführt werden. Darüber hinaus muss trotz EU-Kennzeichen das Nationalitätskennzeichen am Kraftfahrzeug angebracht sein. Wir empfehlen die Anbringung eines Magnetschildes, welches nach der Reise wieder abgenommen werden kann (Erhältlich bei Amazon).

Vor Antritt der Reise ist ein Technikcheck ratsam. Die Reifen sollten mindestens noch drei Millimeter Restprofil haben, auch wenn in Deutschland gesetzlich nur eine Profiltiefe von 1,6 Millimeter vorgeschrieben ist. Außerdem sollten die Stände von Öl, Kühl- und Bremsflüssigkeit und die Wischergummis und Bremsklötze auf Verschleiß geprüft werden. Die Fahrzeugbeleuchtung sollte ebenfalls geprüft werden.

Der Verbandskasten darf das Haltbarkeitsdatum nicht überschritten haben. Auch sollten Warnwesten für alle Mitreisenden eingepackt sein.

Das Kraftfahrzeug sollte nicht zu schwer beladen werden. Die zulässige Beladungsgrenze steht in der Zulassungsbescheinigung Teil I, die jedoch aus Gründen der Sicherheit nicht ausgereizt werden sollte. Schwere Gegenstände sollten nah an der Rücklehne möglichst tief unten im Kofferraum verstaut werden. Nach Möglichkeit ist es sinnvoll, die Ladung mit Zurrgurten zu fixieren, damit diese bei Ausweichmanövern oder Vollbremsungen nicht verrutscht und den Wagen ins Schleudern bringt. Bei Kombis sollte die Ladung nicht höher als bis zur Oberkante der Rückbank sein. Wir empfehlen, zusätzlich ein Laderaumtrenngitter oder ein stabiles Gepäcknetz zu montieren.

Für die Reise mit Kindern sollten regelmäßige Pausen eingeplant werden. Ein Zwischenstopp in einem Zoo, einem Schwimmbad oder einem Spielplatz ist zu empfehlen und macht die Kinder müde.

Kinder sollten generell nur mit einem passenden Kindersitz reisen. Das erhöht nicht nur die Sicherheit, sondern lässt Kinder während der Fahrt auch bequemer sitzen. Auch für die Versorgung der Kinder wie Obst und Getränke sollte ausreichend gesorgt sein.

Für die Reise mit Tieren sind ebenfalls besondere Vorbereitung zu treffen, auf die wir an dieser Stelle jedoch noch nicht eingehen.

Darüber hinaus ist eine Mitgliedschaft in einem Automobil-Club (alternativ einen Autoschutzbrief, der häufig als Zusatz zur KFZ Versicherung angeboten wird), sowie eine Verkehrsrechtsschutz mit Gültigkeit im Ausland empfehlenswert.


Motorrad

Für das Motorrad sind die Zulassungsbescheinigung Teil I und die Internationale Grüne Versicherungskarte mitzuführen. Hier sollte geprüft werden, ob Belarus in die Versicherung eingeschlossen und ausreichender Versicherungsschutz vorhanden ist. Die Mindestdeckungssummen liegen in Belarus nämlich deutlich unter den deutschen Standards.

Vor Antritt der Reise ist ein Technikcheck ratsam. Die Reifen sollten noch mindestens drei Millimeter Restprofil haben, auch wenn in Deutschland gesetzlich nur eine Profiltiefe von 1,6 Millimeter vorgeschrieben ist. Außerdem sollten die Stände von Öl, Kühl- und Bremsflüssigkeit und Bremsklötze auf Verschleiß geprüft werden. Die Motorradbeleuchtung sowie die Schalter sollten ebenfalls geprüft werden.

Der Verbandskasten darf das Haltbarkeitsdatum nicht überschritten haben. Auch sollten Warnwesten für Fahrer und Sozius eingepackt sein.

Grundsätzlich sollte bei längeren Touren mit Motorrädern die körperliche Belastung nicht unterschätzt werden, die erwiesenermaßen im Belastungsbereich von Wettkampfsport liegt. Die Ausführung der Fahrmanöver, die Haltearbeit und der Widerstand gegen den Fahrtwind sowie die permanente Aufmerksamkeit und der Stress im Straßenverkehr können ein Sicherheitsrisiko darstellen. Man ist einer ständigen Herz- und Kreislaufbelastung ausgesetzt, die zu fatalen Folgen führen kann. Aus diesem Grund sollten regelmäßige Pausen zur aktiven Erholung und Regeneration eingelegt werden. Der zwei Stunden-Rhythmus aus dem Autobereich kann, je nach Motorrad, Streckenbeschaffenheit und Wetter, für Motorradfahrer zu lange sein.

Motorradexperten des ADAC raten für die richtige Streckenlänge pro Fahrtag zu folgender Faustregel:
  • auf Autobahnen maximal 700 Kilometer
  • auf Bundesstraßen maximal 450 Kilometer
  • auf Landstraßen maximal 350 Kilometer
  • im Gebirge mit Pässen maximal 250 Kilometer
  • auf Enduro-Strecken mit viel Schotter maximal 200 Kilometer
Niedrige Temperaturen oder extreme Temperaturschwankungen sowie Dauerregen erfordern eine Reduzierung der Teilstücke. Gleiches gilt für Fahrten mit erheblicher Verkehrsbelastung. Zudem sollte auf eine geeignete Sitzposition geachtet werden.

Wichtig ist auch die Wahl des richtigen Gepäcksystems. Hier stehen für Motorräder mehrere Optionen wie ein Rucksack, Tankrucksack, Gepäckrolle, Gepäcknetz, Topase, Hecktaschen, Satteltaschen und Koffer zur Verfügung.

Es gibt zwar Rücksäcke, die speziell für Motorradfahrer entwickelt wurden, doch eignet sich dieser eher für Kurztrips und nicht für längere Strecken. Der Stauraum ist begrenzt sowie der Rucksack schnell zur Belastung für den Rücken werden kann.

Ein Tankrucksack hingegen hat den Vorteil, dass die Lagerung direkt auf dem Schwerpunkt des Motorrads möglich ist. Hier sind verschiedene Ausführungen erhältlich, wie universelle Magnetsysteme oder mit Halteringe, Klettverschlüssen, Riemen oder Tankschutzhaube. Der Nachteil ergibt sich jedoch beim Tanken.

Eine weitere Möglichkeit bietet für Alleinfahrer die Gepäckrolle, die auf dem Sitz des Sozius befestigt wird. Mit einem zusätzlichen Träger kann die Gepäckrolle auch am Heck angebracht werden.

Auch ein engmaschiges elastisches Gepäcknetz bietet Möglichkeiten zum Transport von Dingen an.

Ein Topcase könnte die beste Lösung sein. Mit einem Trägersystem oder Schnellverschlüssen ist das Topcase schnell und einfach am Heck des Motorrades angebracht und auch abgenommen. Das Topcase kann somit auch mitgenommen werden. Und wenn es am Motorrad, kann es diebstahlsicher verschlossen werden, was gerade auf längeren Touren ein großer Vorteil ist. Allerdings wirkt sich der kleine Koffer aufgrund einer ungünstigen Gewichtsverteilung auf das Fahrverhalten aus.

Eine weiche Variante des Topase wäre die Hecktasche. Diese ermöglicht das Mitfahren eines Sozius und ist in der Größe variabel. Hecktaschen haben aber den großen Nachteil, dass sie bei größeren Geschwindigkeiten schnell ins Flattern geraten.

Satteltaschen bestehen aus zwei Taschen, die links und rechts der Sitzbank hängen. Sie eignen sich insbesondere für Motorräder, die keinen Gepäckträger haben.

Koffersysteme sind robust und bieten links und rechts viel Platz. Sie werden mit speziellen Trägern am Motorrad befestigt und sind mit Fernentriegelung und Alarmanlage erhältlich.

Wir können empfehlen, sich beim jeweiligen Motorradhersteller oder bei bekannten Zubehörhändlern beraten zu lassen.

Das Motorrad sollte nicht zu schwer beladen, der Reifenfülldruck erhöht und gegebenenfalls die Fahrwerkskomponenten auf das Zusatzgewicht abgestimmt werden.

Wir empfehlen unter dem Helm einen Gehörschutz zu tragen, da Verkehrslärm zu erheblichen akustischen Belastungen und zu Langzeitschäden führen kann.

Nimmt man einen Beifahrer mit, sollten einige Regeln beachtet werden. Grundsätzlich darf nur auf Motorrädern mit Beifahrer-Sitz, Fußrasten und Haltevorrichtung eine zweite Person mitgenommen werden. Ein Sozius sollte ebenfalls immer komplette mit Motorradkleidung und Schutzhelm (gesetzlich vorgeschrieben) ausgestattet sein.

Ferner muss beachtet werden, dass sich mit Sozius das Fahrverhalten der Maschine ändert. Die Achslastverteilung und damit die Fahrphysik verändern sich. Deshalb müssen vor einer Fahrt mit zwei Personen die Federelemente der Mehrbelastung angepasst werden. Vor allem im Heck müssen Federvorspannung und, wenn einstellbar, die Dämpfung erhöht werden. Ebenfalls sollte der Reifendruck unter Beachtung des maximalen Reifendrucks laut Betriebsanleitung um mindestens 0,2 bar erhöht werden. Zu beachten gilt auch, dass mit der Mehrbelastung der Bremsweg länger wird.

Auch beim Beifahrer sollte auf die richtige Sitzposition geachtet werden. Der Sozius sollte sich möglichst nah an dem Fahrer anrücken, um mit ihm praktisch eine Einheit zu bilden. Die Arme umgreifen am besten die Taille des Fahrers und beim Bremsen stützen sich die Hände möglichst am Tank ab. Sehr wichtig ist, dass der Mitfahrer bei Schräglage nie mit seinem Körper gegenlenkt, das kann zum Sturz führen. Der Sozius sollte über die Schulter des Fahrers blicken, dies verhindert bei der Verzögerung das Zusammenschlagen der Helme und führt automatisch zur richtigen Haltung bei der Kurvenfahrt in Schräglage. Allerdings sollte immer über die Schulter des Fahrers geblickt werden, die sich zur Innenseite der Kurve neigt. Wer keine Helmsprechanlage besitzt, kann sich mit vereinbarten Zeichen wie Schulterklopfen verständigen.

Darüber hinaus ist eine Mitgliedschaft in einem Automobil-Club bzw. ein Schutzbrief sowie eine Verkehrsrechtsschutz mit Gültigkeit im Ausland empfehlenswert.

Marco
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Maut

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Polen

In Polen muss für Kraftfahrzeuge auf bestimmten Straßenabschnitten eine streckenabhängige Maut entrichtet werden. Hier werden unterschiedliche Mautsysteme eingesetzt, da zwischen zwei Betreibern unterschieden wird, der staatlichen GDDKiA und den Konzessionären.

Auf den von der GDDKiA betriebenen Straßenabschnitten ist ein als viaTOLL bezeichnetes elektronisches Streckenmautsystem eingeführt worden. Das viaTOLL-System basiert auf der Mikrowellentechnik.

Die Einfahrt in eine von der GDDKiA betriebene mautpflichtige Autobahn erfolgt über eine Mautstelle. Nähert sich ein mit dem viaTOLL-System ausgerüstetes Kraftfahrzeug mit einem zulässigen Gesamtgewicht unter 3,5 Tonnen der Mautstelle, so öffnet die Schranke automatisch. Der Fahrer wird durch ein einmaliges Ertönen eines Signals darüber informiert, dass die Maut berechnet wurde.

Sofern ein Kraftfahrzeug nicht mit dem viaTOLL-System ausgestattet oder das viaAUTO-Gerät im Fahrzeug inaktiv ist oder das Prepaid-Konto einen niedrigen Stand aufweist bzw. leer ist, bleibt die Schranke geschlossen. Der Fahrer muss dann ein sogenanntes Transitticket ziehen und anschließend an der Ausfahrtspur die fällige Maut manuell bezahlen.

Weitere Infos zum viaTOLL-System.

Auf allen von den Konzessionären betriebenen Autobahnabschnitten ist die Streckenmaut manuell an den Mautstellen zu entrichten.


Belarus

In Belarus muss für Kraftfahrzeuge auf bestimmten Straßenabschnitten eine streckenabhängige Maut entrichtet werden. Das elektronische Streckenmautsystem von BelToll basiert auf der Mikrowellentechnik.

Die mautpflichtigen Straßen sind mit Mautstellen ausgestattet. Nähert sich ein mit dem BelTOLL-System ausgerüstetes Kraftfahrzeug der Mautstelle, wird der Fahrer durch ein einmaliges Ertönen eines Signals darüber informiert, dass die Maut berechnet wurde.

Hierfür muss in einer BelTOLL-Servicestelle für derzeit umgerechnet ca. EUR 20,- ein BelTOLL-Gerät, die On-Board Unit (OBU), gemietet werden. Das Prepaid-Konto muss hier bereits derzeit mit mindestens umgerechnet ca. EUR 25,- oder je nach Bedarf höher aufgeladen werden. Wird die OBU nicht mehr gebraucht, beispielsweise bei Ausreise, kann das Gerät in einer BelTOLL-Servicestelle wieder zurückgegeben werden. Die Mietgebühr wird dann neben des nicht verbrauchten Prepaid-Guthabens erstattet.

Die OBU soll im Fahrzeug oberhalb der Windschutzscheibe angebracht werden. Bei Kraftfahrzeugen, die beispielsweise Reflexionszonen in der Windschutzscheibe integriert haben, kann die OBU jedoch unter Umständen technisch versagen. Wir empfehlen daher ausdrücklich, die UBO außerhalb solcher Zonen zu platzieren, z.B. unter dem Rückspiegel.

Achtung: Die On-Board Unit sollte unbedingt auf Funktion geprüft werden, insbesondere beim Überfahren der Mautstellen. Ertönt hier beispielsweise kein Signal oder ist ein anderer Defekt ersichtlich, sollte umgehend verkehrssicher angehalten und die russischsprachige BelTOLL-Hotline (+375 172 798 798) angerufen werden. Unter anderem kann das Benutzen einer nicht funktionierenden OBU, die unsachgemäße Verwendung, eine fehlende Zahlungsbestätigung oder bei fehlen der OBU im mautpflichtigen Fahrzeug eine sehr empfindliche Strafe, eine sogenannte Ersatzmaut zur Folge haben.

Mautpflichtige Fahrzeuge:

Fahrzeuge mit einem höchstzulässigen Gesamtgewicht bis 3,5 t, die außerhalb der Zollunion (Belarus, Russland, Kasachstan) angemeldet sind;

Fahrzeuge mit einem höchstzulässigen Gesamtgewicht über 3,5 t.

Mautbefreite Fahrzeuge:

Fahrzeuge mit einem höchstzulässigen Gesamtgewicht bis 3,5 t, die in der Zollunion angemeldet sind, mit oder ohne Anhänger;

Motorfahrräder und Motorräder;

Radtraktoren und selbstfahrende Maschinen, die in der Republik Belarus angemeldet sind;

Sondereinsatzfahrzeuge, z.B. Rettung;

Öffentliche Linienfahrzeuge;

Militär- und Polizeifahrzeuge, sowie Notfallfahrzeuge und Fahrzeuge, die humanitäre Hilfe für die Bevölkerung von Belarus und anderen Ländern transportieren.

Weitere Infos zum BelTOLL-System.

Marco
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Verkehrshinweise

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Polen

Die wichtigsten Verkehrsbestimmungen für Polen:

In geschlossene Ortschaften gilt für Personenkraftfahrzeuge ein Tempolimit von 50 km/h, zwischen 23 bis 5 Uhr 60 km/h, wenn nicht anders ausgeschildert.
  • Außerhalb geschlossener Ortschaften gilt ein Tempolimit von 90 km/h.
  • In Wohnsiedlungen/Fußgängerzonen gilt ein Tempolimit von 20 km/h.
  • Auf einspurigen Schnellstraßen gilt ein Tempolimit von 100 km/h.
  • Auf zweispurigen Schnellstraßen gilt ein Tempolimit von 110 km/h.
  • Auf vierspurigen Schnellstraßen gilt ein Tempolimit von 120 km/h.
  • Auf Autobahnen gilt ein Tempolimit von 140 km/h.
Grüne Ortsschilder markieren Beginn und Ende kleinerer Ortschaften. Größere Ortschaften sind mit schwarz-weißen Schildern und einer Stadtsilhouette markiert.

An einigen Stellen muss mit Radarkontrollen gerechnet werden.

Auf allen Straßen gilt die ganzjährig geltende Pflicht, tagsüber mit Abblendlicht zu fahren.

Der zulässige Alkoholgehalt im Blut beträgt 0,2 Promille. Beim Überschreiten von 0,5 mg/l Blutalkohol liegt bereits eine Straftat vor, die mit bis zu zwei Jahren Freiheitsentzug bestraft werden kann.

Unfälle müssen der Polizei gemeldet werden. Für die spätere Schadensregulierung sollte ein Exemplar des Polizeiprotokolls verlangt werden.

Für den Licht-Grünpfeil rechts neben einer Ampel (Rechtsabbiegerpfeil) gelten andere Regeln als in Deutschland. Der Licht-Grünpfeil bedeutet in Polen, dass gerade nicht problemlos rechts abgebogen, sondern dass unbedingt die Vorfahrt beachtet werden muss. Der Fahrzeugführer muss also vor dem Abbiegen anhalten und darauf achten, dass er andere Verkehrsteilnehmer (insbesondere den Fußgänger- und Fahrzeugverkehr der freigegebenen Verkehrsrichtung) nicht behindert oder gefährdet.

An Kreuzungen gleichrangiger Straßen haben Straßenbahnen Vorfahrt.

Im Bereich von Kreuzungen, Bus- und Straßenbahnhaltestellen, Fußgänger- und Radüberwegen sowie an Bahnübergängen gilt ein Überholverbot.

Halteverbot gilt auf und 10 m vor Kreuzungen, Fußgänger- und Radüberwegen, Bahnübergängen sowie auf Brücken und Tunnels.

Im Winter besteht keine Winterreifenpflicht. Schneeketten dürfen an allen Fahrzeugen montiert werden, wenn die Straßen schnee- und eisbedeckt sind.

Ansonsten unterscheiden sich die Verkehrsregeln in Polen kaum von denen in Deutschland. Es ist jedoch empfehlenswert, kurz vor Fahrtantritt noch einmal Informationen über die aktuellen Verkehrsbestimmungen in Polen einzuholen. Auskunft gibt hier beispielsweise der ADAC.

Belarus
Die wichtigsten Verkehrsbestimmungen für Belarus:

Zu beachten ist unbedingt, dass mit einem vorübergehend eingeführten Fahrzeug ausschließlich die Person fahren darf, die das Fahrzeug nach Belarus eingeführt hat. Auch eine (einfache oder notarielle) Vollmacht berechtigt in Belarus nicht zum Führen eines Fahrzeuges, das durch eine andere Person eingeführt worden ist. Ein solches Zollvergehen wird in der Regel mit einer Konfiszierung des Fahrzeuges und einer Geldstrafe bestraft.
  • In geschlossene Ortschaften gilt für Personenkraftfahrzeuge ein Tempolimit von 60 km/h, wenn nicht anders ausgeschildert.
  • Außerhalb geschlossener Ortschaften gilt ein Tempolimit von 90 km/h.
  • In Wohngebieten gilt ein Tempolimit von 20 km/h, wenn nicht anders ausgeschildert.
  • Auf Autobahnen gilt ein Tempolimit von 110 km/h.
Bläuliche Ortsschilder markieren Beginn und Ende kleinerer Ortschaften. Größere Ortschaften sind mit schwarz-weißen Schildern und je nach Größe mit einer Stadtsilhouette markiert.

An einigen Stellen muss mit Polizei- und Radarkontrollen gerechnet werden (Verkehrspolizei = ГАИ).

Auf allen Straßen gilt Lichtpflicht bei schlechter Sicht, beim Abschleppen und bei der Beförderung von Kindern sowie beim Transport von Gefahrgütern. Für Kräfträder gilt die Pflicht, tagsüber mit Abblendlicht zu fahren.

Der zulässige Alkoholgehalt im Blut beträgt 0,3 Promille.

Fahrzeugen und Konvois mit Blinklicht muss das Überholen ermöglicht werden.

Bei Ampeln gilt: Blinkendes Grün entspricht dem deutschen Gelb. Ist eine Ampel mit kreisrunden Lichtern und zusätzlich einem Ampelpfeil ausgestattet, so darf bei Grün erst abgebogen werden, wenn der Ampelpfeil Grün zeigt.

Unfälle müssen der Polizei gemeldet werden. Für die spätere Schadensregulierung sollte ein Exemplar des Polizeiprotokolls verlangt werden.

Von Mitte November bis Ende März des folgenden Jahres gilt auf allen Straßen eine Winterreifenpflicht.

Die Straßenverkehrszeichen sind international. Die Mehrheit der Straßenverkehrszeichen ist in Kyrillisch (russisches Alphabet), die Zeichen der Hauptverkehrsknoten sind in Lateinschrift (englisches Alphabet).

Bei Reisen über Land empfiehlt sich aufgrund unzureichender notärztlicher Versorgung und hoher Unfallgefahr eine vorsichtige Fahrweise. Wir raten von nächtlichen Autofahrten über Land wegen teilweiser schlechter Straßenverhältnisse ab.

Wir empfehlen, kurz vor Fahrtantritt noch einmal Informationen über die aktuellen Verkehrsbestimmungen in Belarus einzuholen. Auskunft gibt hier beispielsweise der ADAC.

Marco
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Weitere Hinweise

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Gesundheit


Das Auswärtige Amt empfiehlt für Belarus Schutzimpfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Hepatitis A sowie Hepatitis B bei Langzeitaufenthalt über drei Monate und Tollwut bei besonderer Exposition (Aufenthalt bei besonderer Hygienemängeln, Jagd oder Jogging u.a.), ebenso gegen die durch Zecken übertragene Frühjahr-Sommer-Meningo-Encephalitis (FSME) in der FSME-Saison von April bis Oktober.

Eine Reiseapotheke sollte mitgeführt und deren Inhalt mit dem Hausarzt abgestimmt werden.

Darüber hinaus sollte man im Besitz einer privaten Auslandskrankenversicherung sein, die auch einen Krankenrücktransport beinhaltet. In Polen wird in öffentlichen Krankenhäusern der Regel nach dem Sozialversicherungsabkommen die EHIC akzeptiert, Probleme sind hier trotzdem nicht auszuschließen. In Belarus wird man in öffentlichen Krankenhäusern nur gegen Vorlage einer belarussischen Krankenversicherung behandelt, die an der Grenze erworben werden muss.


Reiseroute

Wir empfehlen als Reiseroute die Europastraße 30 (E30):

Über die A12 Richtung Warschau (Warszawa) gelangt man zur deutsch-polnische Grenze bei Frankfurt Oder. Sobald man die Grenze überquert hat, kann man über die zum größten Teil fertiggestellte und gebührenpflichtige Autobahn (Autostrada) A2 bis nach Warschau durchfahren. In Warschau wird die A2 von der Schnellstraße S2 unterbrochen, auf der es dann weiter weiter Richtung Terespol bis zur weißrussischen Grenze geht.

Für diese Strecke sind derzeit ungefähr EUR 20,- Mautgebühren für die A2 in Polen zu berücksichtigen. In Belarus können je nach Strecke ebenfalls Mautgebühren anfallen. Andere Routen sind derzeit wegen des noch nicht fertiggestellten Straßennetzes in Polen nicht zu empfehlen. Die Fahrt über diverse Schnellstraßen ist möglich, jedoch raten wir davon ab. Der Verkehr kommt hier wesentlich langsamer aber hektischer als über die A2 voran.

Ein Navigationsgerät mit polnischen und weißrussischen Kartenmaterial wie beispielsweise Navigon/Garmin oder Tom Tom (jeweils bei Amazon erhältlich) wird empfohlen. Google Maps ist auch für Polen ausreichend. Für Belarus kann man den Yandex.Navigator empfehlen. Mit Google Maps kommt man auch klar, allerdings kann es im ländlichen Bereich passieren, dass man über eine kaum befestigte Straße fährt. Es wird empfohlen, Karten zur Offline Nutzung herunterzuladen, falls man keinen Empfang hat oder das Roaming in Belarus nicht nutzen möchte

Warschau sollte nach Möglichkeit erst am späten Abend oder in der Nacht durchquert werden, da tagsüber, insbesondere im Berufsverkehr, mit zähflüssigen Verkehr zu rechnen ist. Auch die S2 ist zu dieser Zeit leichter zu befahren.

Kraftstoff

In Belarus kann das Fahrzeug erst nach Bezahlung betankt werden. Es ist daher sinnvoll, das Tankvolumen des Fahrzeuges gut einschätzen zu können. Hat man sich aber mal verschätzt und versehentlich mehr Sprit als reinpasst gekauft, erhält man zu viel bezahltes Geld problemlos zurück. Bei Kartenzahlung wird die Buchung entsprechend korrigiert. Ebenso kann nachgetankt werden, wenn man zu wenig Sprit eingekauft hat. Ein Reservekanister kann hier ebenfalls nützlich sein.

Wir empfehlen, bei den größeren Tankstellenketten wie Lukoil, BelarusNeft oder SlavNeft zu tanken, da bei privaten Tankstellen, insbesondere in ländlichen Gebieten, Panscherei nicht ausgeschlossen werden kann.

Die Tankstellen auf verkehrsreichen Straßen liegen durchschnittlich 30 bis 40 km voneinander entfernt, auf weniger verkehrsreichen Straßen 50 bis 60 km.


Grenzübergang

Der Grenzübergang Terespol-Brest ist der meist genutzte Grenzübergang Polen/Belarus und für Erstreisende zu empfehlen. Die Wartezeiten sind je nach Tageszeit und Saison unterschiedlich und variieren so ungefähr zwischen zwei bis - in seltenen Fällen - zwölf Stunden oder mehr. Zu empfehlen ist, den Grenzübergang in der Nacht zu überqueren.

Zunächst muss die polnische Kontrolle passiert werden. Hier werden in der Regel nur die Papiere wie Reisepass und Fahrzeugschein kontrolliert. In manchen Fällen wird auch die Fahrgestellnummer geprüft.

Nach erfolgreicher Prüfung fährt man weiter über eine Brücke zum ersten belarussischen Kontrollposten. Hier erhält man Lauf- bzw. Kontrollzettel über das Kraftfahrzeug und die Anzahl der Personen sowie in der Regel die eingangs erwähnte Migrationskarte. Danach geht es weiter zur Zollkontrolle. Hier stehen der grüne Kanal (Green Channel) und der rote Kanal (Red Channel) zur Auswahl. Der grüne Kanal ist für diejenigen, die nichts zu verzollen haben, und der rote Kanal für diejenigen, die etwas zu verzollen haben. Als Europäer muss man jedoch sein Fahrzeug deklarieren, so dass man sich in den roten Kanal einzuordnen hat.

In der Abfertigung muss man zusammen mit Pass, Laufzettel und ggf. Migrationskarte zur Passkontrolle, wo man nach einer kurzen Prüfung entsprechende Stempel erhält. Bei der Zollkontrolle muss neben der normalen Zollerklärung auch das Kraftfahrzeug für die eurasische Zollunion deklariert werden, die für drei Monate gültig ist und auch für Russland und Kasachstan gilt. Hierbei sollte man auch die Zulassungsbescheinigung Teil I und die Internationale Grüne Versicherungskarte zur Hand haben. Für einen digitalen Ausdruck der Kfz.-Deklaration nebst Kopien fallen Gebühren in Höhe von ungefähr EUR 5,- an. Es ist aber auch möglich, die Kfz.-Deklaration per Hand auszufüllen. Die Zollbeamten schauen in der Regel auch einmal in das Fahrzeug, meist in den Kofferraum.


Eine Krankenversicherung für Belarus ist Pflicht. Es kann dort eine Krankenversicherung mit einem belarussischen Versicherungsunternehmen abgeschlossen werden. Diese kostet ungefähr umgerechnet über EUR 1,00 pro Tag und Person. Die Versicherungspflicht mit einer inländischen Krankenversicherung gilt auch wurde aufgehoben, sofern man bereits im Besitz einer heimischen Auslandsreiseversicherung mit ausreichender Deckung ist. Die belarussische Krankenversicherung sollte zu Beginn der Zollabfertigung erworben werden, da die Zollbeamte in der Regel den Besitz einer solchen prüfen.

Nach sämtlichen Formalitäten darf nach Überquerung eines weiteren letzten Kontrollpostens, an dem man den Laufzettel wieder abgibt, weitergefahren werden. Man ist in Belarus.

Warteschlangen an der weißrussischen Grenze

Weitere Informationen zu Zollvorschriften.


Bei Problemen an der Grenze kann man sich an eine russischsprachige Hotline (+375-17 216 2281) wenden.

Andere Grenzübergänge können in unserem Forum diskutiert werden.


Registrieren

Innerhalb von zehn Arbeitstagen nach Einreise muss man sich bei der zuständigen belarussischen Innenbehörde registrieren lassen, die hauptsächlich in den jeweiligen Polizeigebäuden zu finden ist. Bei Hotelunterbringung kann die Registrierung über das Hotel erledigt werden. Früher war eine Registrierung bereits nach fünf Tagen erforderlich


Hotel

Ob auf dem Weg eine Übernachtung in einem Hotel notwendig ist hängt von der jeweils persönlichen Situation ab. Die Fahrt dauert beispielsweise mit Grenzübergang von Düsseldorf nach Minsk ungefähr 24 bis 36 Stunden. Ein Zwischenstopp in einem Hotel ist in dem Fall zu empfehlen, insbesondere wenn kein Beifahrer mit Führerschein mitfährt.


Ausreise

Die Ausreise gestaltet sich ähnlich wie die Einreise, jedoch mit einigen Änderungen, auf die wir an dieser Stelle jedoch noch nicht eingehen. Im Gegensatz zur Einreise verläuft die Ausreise etwas schneller - in der Regel ungefähr zwischen drei und acht Stunden.


Sprache

Die offiziellen Amtssprachen in Belarus sind Weißrussisch und Russisch, wobei Russisch dominierend von knapp über 75% der Bevölkerung genutzt wird.

Ohne entsprechende Sprachkenntnisse ist der Grenzübergang sowie das Bewegen innerhalb von Belarus zwar möglich, aber sehr problematisch. Bereits beim Lesen der Schilder oder Formulare in Kyrillisch wird man schnell an seine Grenzen stoßen. Zwar beherrschen einige Weißrussen die englische oder deutsche Sprache, ob man diese jedoch in Problemsituationen antrifft, ist fraglich.


Geldmittel

Die geltende Währung in Polen ist der Złoty (PLN). In Wechselstuben („Kantor“), die an der E30, Bahnhöfen, in den Einkaufsbereichen und in den Hotels fast überall zu finden sind, kann Geld gewechselt werden. Vereinzelte Geschäfte und Tankstellen akzeptieren auch die Zahlung mit Euro, allerdings zu einem schlechteren Wechselkurs gegenüber Wechselstuben.

Die geltende Währung in Belarus ist der weißrussische Rubel (BYN). Fremdwährungen können in offiziellen Wechselstuben, die fast überall zu finden sind, umgetauscht werden.

In beiden Ländern werden gängige Kreditkarten und die Maestro-Karte akzeptiert. Bankautomaten sind flächendeckend vorhanden. Vor Reiseantritt sollte sich auf jeden Fall beim Geldinstitut der Kundenkarte über die Nutzungsmöglichkeiten im Ausland informiert werden. Wer eine V-Pay Karte hat, sollte sich eine VISA oder Mastercard besorgen, da V-Pay so gut wie gar nicht akzeptiert wird.

Ansonsten kann man nach Möglichkeit vor Antritt der Reise Złoty und weißrussischen Rubel erwerben. Die Menge richtet sich nach dem persönlichen Bedarf. Weißrussische Rubel kann man meist kurz vor der Grenze in Wechselstuben erwerben


Notfall

In Polen erreicht man über die Europäische Notrufnummer sowohl über das Festnetz als auch über das Mobilfunknetz eine Leitstelle, die den Anruf an den zuständigen Rettungsdienst weitergibt. Diese Nummer sollte in allen Fällen angerufen werden, in denen die Notfallhilfe der Polizei, der Feuerwehr oder des Notarztes benötigt wird.

In Belarus ist die Polizei unter der Rufnummer 02 und der Notarzt unter der Rufnummer 03 zu erreichen.


Verhaltensgrundsätze

Die Wertvorstellungen sowie die gesetzlichen und administrativen Bestimmungen in Belarus sind mit der Europäischen Union nicht vergleichbar. Im eigenen Interesse sollten alle dort geltenden Gesetze und Vorschriften eingehalten werden. Insbesondere für Rauschgift- und Sexualdelikte gilt ein strenges Strafmaß. Auch sollte man wissen, dass in Belarus die gesellschaftliche Akzeptanz gleichgeschlechtlicher Partnerschaften noch nicht vorhanden ist.

Weitere Informationen zu besonderen Problemstellungen hält die deutsche Botschaft in Minsk über ihre Internetseite www.minsk.diplo.de bereit.

Marco
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Checkliste (vor Reiseantritt)

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Checkliste
(vor Reiseantritt)


Auto

Dokumente
  • Der Reisepass ist bis drei Monate nach Abschluss der Reise gültig?
  • Das Visum wurde rechtzeitig beantragt?
  • Internationale Grüne Versicherungskarte liegt vor?
  • Gültiger Führerschein liegt vor?
  • Internationaler Führerschein liegt vor?
  • Zulassungsbescheinigung Teil I liegt vor?
  • Sonstige Dokumente (Kinder, Tiere, besondere Gegenstände...) liegen vor?
Auto
  • Ein Technikcheck (Reifenprofil; Stände von Öl, Kühl- und Bremsflüssigkeit; Wischergummis; Bremsklötze;
  • Fahrzeugbeleuchtung) wurde durchgeführt?
  • Reservekanister vorhanden?
  • Verbandskasten (Haltbarkeitsdatum überprüft?) vorhanden?
  • Warnwesten für alle Personen vorhanden?
  • Die Beladungsgrenze überprüft?
  • Laderaumgitter oder Gepäcknetz vorhanden?
  • Passender Kindersitz vorhanden?
  • Auto-Club-Mitgliedschaft bzw Schutzbrief vorhanden?
  • Verkehrsrechtsschutz mit Auslandsschutz vorhanden?
  • Nationalitätskennzeichen am Auto angebracht?
  • Feuerlöscher vorhanden?
Gesundheit
  • Beratungsgespräch mit Hausarzt geführt?
  • Schutzimpfungen durchgeführt?
  • Reiseapotheke vorhanden?
  • Auslandskrankenversicherung mit Rückholversicherung vorhanden?
Reise
  • Reiseroute und Zeit für Hin- und Rückfahrt geplant (trotz Navi)?
  • Alternative Route geplant (falls kein Navi vorhanden)?
  • Navigationssystem (Software aktuell?) vorhanden?
  • KartenApps: Karten zur Offline Nutzung heruntergeladen bzw. aktualisiert?
  • Pausen geplant?
  • Hotel gebucht (falls Übernachtung geplant)?
  • Reiseproviant ausreichend vorhanden?
  • Zollvorschriften bekannt?
  • Wichtige Wörter bzw. Schilder in jeweiliger Landessprache gelernt?
  • Wichtige Telefonnummern und Adressen für Polen und Belarus zur Hand?
  • Verkehrsbestimmungen für Polen und Belarus verinnerlicht?

Sonstiges
  • Multinationales Geld (Złoty, Belarussische Rubel, ggf. Dollar, Euro) besorgt?
  • Bei der Bank/Sparkasse über die Nutzungsmöglichkeiten der Geld-Kundenkarte in Polen und Belarus informiert?
  • Wichtige Gesetze und Vorschriften bzw. Verhaltensgrundsätze verinnerlicht?
  • Bekannte/Verwandte haben Kenntnis von der Reise (Telefonnummer bekannt)?
  • Mobiltelefon (Informationen über Roaming-Gebühren eingeholt?) vorhanden?
Motorrad

Dokumente
  • Der Reisepass ist bis drei Monate nach Abschluss der Reise gültig?
  • Das Visum wurde rechtzeitig beantragt?
  • Internationale Grüne Versicherungskarte liegt vor?
  • Gültiger Führerschein liegt vor?
  • Internationaler Führerschein liegt vor?
  • Zulassungsbescheinigung Teil I liegt vor?
  • Sonstige Dokumente (Kinder, besondere Gegenstände...) liegen vor?
Motorrad
  • Ein Technikcheck (Reifenprofil; Stände von Öl, Kühl- und Bremsflüssigkeit; Bremsklötze; Beleuchtung und Schalter) wurde durchgeführt?
  • Verbandskasten (Haltbarkeitsdatum überprüft?) vorhanden?
  • Warnwesten für alle Personen vorhanden?
  • Gepäcksystem gewählt?
  • Die Beladungsgrenze überprüft?
  • Fahrwerkskomponenten auf das Zusatzgewicht abgestimmt?
  • Mit Sozius Fahrverhalten geübt?
  • Bei Fahrt mit Sozius Federelemente und Reifendruck der Mehrbelastung angepasst
  • Auto-Club-Mitgliedschaft bzw. Autoschutzbrief für Belarus vorhanden?
  • Verkehrsrechtsschutz mit Auslandsschutz vorhanden?
Gesundheit
  • Beratungsgespräch mit Hausarzt geführt?
  • Schutzimpfungen durchgeführt?
  • Reiseapotheke vorhanden?
  • Auslandskrankenversicherung mit Rückholversicherung vorhanden?
Reise
  • Reiseroute und Zeit für Hin- und Rückfahrt geplant (trotz Navi)?
  • Alternative Route geplant (falls kein Navi vorhanden)?
  • Navigationssystem (Software aktuell?) vorhanden?
  • Pausen geplant?
  • Hotel gebucht (falls Übernachtung geplant)?
  • Reiseproviant ausreichend vorhanden?
  • Zollvorschriften bekannt?
  • Wichtige Wörter bzw. Schilder in jeweiliger Landessprache gelernt?
  • Wichtige Telefonnummern und Adressen für Polen und Belarus zur Hand?
  • Verkehrsbestimmungen für Polen und Belarus verinnerlicht?
Sonstiges
  • Multinationales Geld (Złoty, Belarussische Rubel, ggf. Dollar, Euro) besorgt?
  • Bei der Bank/Sparkasse über die Nutzungsmöglichkeiten der Geld-Kundenkarte in Polen und Belarus informiert?
  • Wichtige Gesetze und Vorschriften bzw. Verhaltensgrundsätze verinnerlicht?
  • Bekannte/Verwandte haben Kenntnis von der Reise (Telefonnummer bekannt)?
  • Mobiltelefon (Informationen über Roaming-Gebühren eingeholt?) vorhanden?


Marco
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Re: Mit dem Auto/Motorrad nach Belarus / Weißrussland

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Marco
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Registriert: Di 18. Aug 2020, 11:19

Re: Mit dem Auto/Motorrad nach Belarus/Weißrussland

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